Oberengstringen

Ein kurzer Abriss zur Entstehung unserer Kirchgemeinde

Die erste Erwähnung von "Enstelingon" stammt aus dem Jahre 870 und findet sich in einer Urkunde des Adeligen Landeloh, an den unser Dorfteil Lanzrain (Landelohs Rain) noch heute erinnert. Dieses Enstelingon wird aus ein paar Bauernhäusern bestanden haben. Kirchlich gehörte es zur Pfarrei Höngg.

Ein Anstoss zur kirchlichen Selbstständigkeit war die stürmische Entwicklung, die unser Dorf in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Aus einem 800-Seelen-Dorf ist ein Vorort der Stadt Zürich mit fast 6000 Einwohnern geworden.

Geschichte

 

Der Saal des Kirchgemeindehauses in seiner ursprünglichen Gestaltung.

Im Jahre 1951 war für die reformierten Gemeindeglieder ein Kirchgemeindehaus gebaut worden, das als Treffpunkt der Gemeinde im Gottesdienst und bei vielerlei Veranstaltungen diente.

 

Am 1. Januar 1977 trennte sich die Kirchgemeinde Oberengstringen nach über tausendjähriger Verbundenheit von Höngg.

Seit Ende 1984 besitzt die Kirchgemeinde eine eigene Kirche am Dorfplatz. Im Untergeschoss sind die Büros und Arbeitsräume des Gemeindedienstes sowie der Jugendraum untergebracht, während sich im Erdgeschoss das Foyer und der Clubraum befinden. Der eigentliche Kirchenraum mit seiner künstlerisch gestalteten Holzdecke liegt im Obergeschoss.