Ökumenische Bildungsreihe

Dienstag, 12. November 2019, 14:00 – 16:00, DREI

Beschreibung

Alles ist mit allem verbunden: Sternenstaub und Spiritualität
Lorenz Marti (Autorenlesung)

Autorin: Christina Falke, Sozialdiakonin

Vielleicht sollten wir uns von dem Aberglauben lossagen, alles verstehen zu müssen und uns zu der Einsicht bekehren, im Höchstfall imstande zu sein, mit unserem Unverständnis verständnisvoll umgehen zu können… Dieser Ratschlag könnte von einem Eheberater stammen, der sich beruflich mit der Komplexität von Beziehungen befasst.

Freiwillige aus dem Kirchenkreis drei der reformierten Kirche Zürich sowie aus den katholischen Pfarreien Herz Jesu, St. Konrad und St. Theresia haben sich nun dieses schwierigen Themas angenommen und eine (ökumenische) Bildungsreihe dazu zusammengestellt. Vier Referenten beleuchten für uns das anspruchsvolle Thema «Beziehungen».

Frau Angelika Witzig – Theologin, Sozialarbeiterin, Coach – spürt am ersten Nachmittag unserer Sehnsucht nach Geborgenheit nach. Was verbindet uns und was trennt uns? Wann beginnt eigentlich eine Beziehung und wie verändern sich unsere Beziehungsbedürfnisse im Laufe des Lebens? Wie kann der Sehnsucht alter und kranker Menschen nach Verbundenheit und Zuneigung entsprochen werden und wie gehen Freunde und Angehörige mit ihrer Überforderung um? Die Gerontopsychologin und Leiterin der Fachstelle «Leben im Alter», Frau Dr. Bettina Ugolini, nimmt diese Überlegungen auf und spinnt sie am zweiten Nachmittag weiter: Alles Leben ist Begegnung, meint sie, und zeigt uns dann die Wirkung unserer Beziehungen für ein glückliches und gesundes Leben auf.

Am dritten Nachmittag der Bildungsreihe wenden wir uns der spirituellen Dimension von Beziehungen zu: Alles ist mit allem verbunden. Der beliebte Autor Lorenz Marti liest aus seinen Büchern zum Thema «Sternenstaub und Spiritualität»: Vom kleinsten Staubkorn bis zum mächtigsten Stern ist in unserem Universum alles aufeinander bezogen und miteinander verbunden – und Verbundenheit ist das Herzstück aller Spiritualität. Er erzählt uns von der lebendigen Beziehung zwischen den Einzelnen und einer grösseren Wirklichkeit – wie immer die auch heissen mag. Wunderbare Bilder – wenn da nicht die Einsamkeit wäre. Sind wir dann im Leben von allen guten Geistern verlassen? Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie in Zürich, wirbt für Zuversicht und weist am letzten Nachmittag nach, dass wir auch in schweren Stunden nie-mals verlassen sind, sondern von guten Mächten wunderbar geborgen. Seine Gedanken können uns hoffentlich inspirieren, mit Hilfe unserer Gottesbeziehung Gemeinsamkeit zu finden und Einsamkeit zu überwinden.
Nach den Referaten (ca. 1 Std.) folgt eine kurze Kaffeepause. Im Anschluss beantwortet der Referent Ihre aufgetauchten Fragen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Veranstaltungsort

Andreaskirche, Brahmsstrasse 106, Infohttps://www.google.ch/maps/place/Brahmsstrasse+106,+8003+Z%C3%BCrich/@47.3786176,8.4996211,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47900a2e09338921:0x47db13112162fe89!8m2!3d47.3786176!4d8.5018098

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Kontakt

Beat Stähli, 044 462 22 49, E-Mailb.p.staehli AT hotmail DOT com

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