Orgeln Zürich

Kuhn Orgel Alte Kirche Fluntern

Mit der Vorgänger-Orgel aus der Alten Kirche Fluntern handelt es sich vermutlich um die älteste, heute noch vorhandene und spielbare Orgel aus der nachreformatorischen Zeit des Raumes Zürichs. Dieses Instrument steht im Historischen Museum Basel und wurde 1701 durch Orgelbauer Messmer erbaut und 1763 der Musikgesellschaft Fluntern geschenkt. 1868 wurde das beschädigte Instrument durch ein Harmonium ersetzt. 1874 wurde die Messmer-Orgel von einem Privaten gekauft und kam über den Antiquitätenhandel 1879 nach Basel ins Kirschgartenmuseum. (Historisches Museum Basel) Quelle: Kirchenbote Zürich-Fluntern Nr. 11/2003.
Die jetzige Orgel ist universell einsetzbar und wurde von Maurice Hurbain intoniert.

Erbauer

Orgelbau Kuhn AG, 8708 Männedorf, Karte
Tel. 043 843 45 50, E-Mail, Fax: 043 843 45 51, Web

Baubeginn

1949

Orgeltyp

Kirchen-Orgel

Unterhalt

Orgelbau Kuhn AG, 8708 Männedorf, Karte
Tel. 043 843 45 50, E-Mail, Fax: 043 843 45 51, Web

Verantwortliche Person

Organist Andreas Wildi, 8044 Zürich, Karte
Tel. 044 251 16 36, E-Mail

Standort

Ref. Alte Kirche Fluntern, 8044 Zürich, Karte

Administration

Ref. KG Zürich Fluntern, 8044 Zürich, Karte
Tel. 044 251 09 36, E-Mail, Fax: 044 252 47 41, Web

Standort Detail

auf der Empore oberhalb des Eingangs

Zugang zur Orgel

über eine Treppe in der Eingangshalle

Heizung Kirche

Bodenheizung, Radiatoren seitlich an den Wänden

Einsatz

Gottesdienste, Orgel-Proben

Bilder


Disposition-Querbild

Disposition

1. Manual (4 Register)

Praestant
Gemshorn
Octavflöte
Mixtur (4-5f)

2. Manual (6 Register)

Gedackt
Rohrflöte
Sesquialtera (2f)
2 2/3´
Octave
Larigot
1 1/3´
Scharf (3f)

Pedal (3 Register)

Subbass
16´
Bourdon (Verlängerung)
Gedackt (Verlängerung)


Technischer-Querbild

Technischer Aufbau

Manuale

2

Tastenumfang

56

Pedalumfang

30

Register

11

Traktur

mechanisch, zweiarmig, 4 fächerförmige Abgänge

Registermechanik

mechanisch

Balganlage

Windladenschwimmerbälge

Windladen

mechanische Schleifwindladen

Prospekt

offen, modern sachlich

Spieltisch

Eingebaut ins Gehäuse mit Blick zur Orgel

Spieltischbedienung

mit Fusstritten

Kopplungen

II-I, II-Ped., I-Ped.

Gehäuse

Massivholz Fichte


Geschichte-Querbild

Geschichte

Entstehung

1949
Orgelneubau durch Orgelbau Kuhn, dabei wurde die Vorgänger-Orgel auch von Orgelbau Kuhn entfernt und in La Forclaz-La Sage im Wallis platziert.

Revisionen / Umbauten

1998
Orgelrevision durch Orgelbauer N.J. Stengele

1974
Orgelrevision durch Orgelbau Kuhn, ausgeführt durch Mitarbeiter Stengele