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7. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Sonntag, 19. Februar 2017, 10:30 – 11:30, St. Martin

Thema

Eucharistiefeier mit Predigt

Beschreibung

„Ich aber sage euch...“ - zurzeit hat die Leseordnung die berühmte Bergpredigt auf dem Programm. Diese umfasst die Kapitel 5 bis 7 des Matthäus-Evangeliums. Am 29. Januar begann die Reihe mit den Seligpreisungen, dann folgten am 5. Februar die Bildworte über die Christen als Salz der Erde und Licht der Welt. Am 6. und 7. Sonntag nun werden die sogenannten „Antithesen“ vorgetragen. Sechsmal zitiert Jesus ein Gebot des ersten Testaments, immer eingeleitet durch „Ihr habt gehört“. Dann folgt das Gebot Jesu: „ich aber sage euch“. Und jedes Mal bedeutet das, was Jesus sagt, eine Verschärfung. Jesus übertreibt masslos: schon Zürnen oder begehrliches Gucken oder auch Schwören sind verboten. Geboten hingegen sind das Hinhalten der anderen Wange und die Feindesliebe.

Generationen von Predigern haben sich an der Bergpredigt die Zähne ausgebissen. Hilfreich ist vielleicht dieser kleine Text des 1994 verstorbenen österreichischen Priesters Martin Gutl:

Endlich einer, der sagt:
„Selig die Armen!“
und nicht: wer Geld hat ist glücklich!
Endlich einer, der sagt:
„Liebe deine Feinde!“
und nicht: Nieder mit den Konkurrenten!
Endlich einer, der sagt:
„Selig, wenn man euch verfolgt!“
und nicht: Passt euch jeder Lage an!
Endlich einer, der sagt:
„Der Erste soll euer Diener sein!“
und nicht: Zeige, wer du bist!
Endlich einer, der sagt:
"Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt!"
und nicht: Hauptsache vorwärts!
Endlich einer, der sagt:
"Wer an mich glaubt, wird leben in Ewigkeit!"
und nicht: Was tot ist, ist tot.

Veranstaltungsort

Kirche St. Martin Zürich

Kollekte

Para los Indios del Ecuador, Infowww.paralosindigenas.org

Mitwirkende

Dieser Gottesdienst wird von Pater Dietrich Wiederkehr gestaltet. An der Orgel spielt Maximilien Müller.

Kontakt

st.martin@zh.kath.ch